Pas de deux der Gefühle

Immer wenn ich ein klassische Ballett sehe, ergreift mich eine Sehnsucht. Insbesondere Schwanensee hat es mir angetan. Diese Melancholie, diese Grazie. Und diese Liebe, die ich für das Ballett hegte – und wohl immer noch tue – die zerreisst mir manchmal fast das Herz. Wäre mein Körper anders ausgebildet, hätte ich mich tatsächlich wie vorgeschlagen für eine Tänzerinnenkarriere entschieden.

 

Meinen Entscheid gegen eine Tänzerinnenkarriere bereue ich nicht. Doch es zieht mich immer wieder – mal heftiger, mal weniger – zum Tanz. Zu diesem Ausdruck meiner Person, meines Selbst. Ob Jazzdance, Dance oder „freestyle“, ich liebe es, meinen Körper zur Musik zu bewegen. Und manchmal träume ich sogar davon, wieder klassisches Ballett zu betreiben. Wozu ich (leider) keine Zeit habe. Oder anders gesagt: Das Yoga hat eine höhere Priorität. 🙂

 

In einem anderen Leben wäre ich wohl Tänzerin und würde davon träumen, mehr Zeit fürs Yoga oder fürs Kung Fu zu haben. Schön ist es allemal, jemanden formvollendet tanzen zu sehen. Oder jemanden mühelos von einer Yoga-Pose in die nächste Yoga-Pose gehen zu sehen. Oder einige graziöse, kraftvolle Kung Fu-Moves zu sehen. Seufz, das Leben ist einfach zu kurz.

 

Wobei: Ich hatte das Glück, alle diese drei Sachen, die ich so liebe, zu praktizieren. 🙂 Was für Glück ich doch hatte.