Die Zerbrechlichkeit des Glücks

Der Mensch ist voller Potenzial – und doch so verletzlich. Das Glück, in einem Moment da, im nächsten in 1000 Stücke zersplittert. Aus tiefer Trauer erwächst Mut. Im Chaos gibt es immer die Helfer, die anderen ermöglichen, das Grauen zu überleben.

 

Mir wird bewusst, wie verletzlich der Mensch ist. Durch die aktuellen Geschehnisse wird mir die Zerbrechlichkeit des Glücks bewusst. Das verbittert mich nicht, sondern lässt mich den anderen näher fühlen. Weil ich merke, dass wir alle nur nach Glück streben, das Grauen nicht verstehen. Und ich bin froh, muss ich die Gräuel und den Schrecken nicht hautnah erleben – und hoffe inbrünstig, dass ich das nie erleben muss.

 

Je näher ich mich den anderen fühle, desto mehr habe ich das Bedürfnis, für meine Mitmenschen da zu sein. Mit einem Lächeln, mit einer Geste, mit einer freundlichen Art. Damit das Heute ein bisschen weniger „cruel“ wird.