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16. Juli 2018

(Selbst-)Disziplin vs. Spass

Das Wort (Selbst-)Disziplin steht für mich – auf den ersten Blick – im Widerspruch mit Spass. Disziplin bedeutet für mich etwas zu unterdrücken, was meist einer Neigung entspricht. Und das findet mein Ego zuerst mal sehr unspassig. Mein Ego will sich ausdrücken: Brüllen, wenn es wütend ist. Schlagen, wenn ihm jemand weh tut. Alkohol trinken, wenn es will. Essen was und wann es will. Faul rumliegen statt Sport treiben. Ausschlafen/auf der Couch rumgammeln statt ins Studio gehen. Liegen bleiben statt etwas erledigen. Und ganz vieles mehr.

„Disziplin“ heisst für das Ego also all die Dinge nicht tun, die ihm eine Erleichterung oder Spass bringen. Also finde ich das Wort aus dem Bauch heraus doof.

Dem ist aber eigentlich nicht so. Wenn man tiefer blickt, ist das Gegenteil der Fall.

Wenn wir etwas finden, das uns wirklich wichtig ist, dann wenden wir Energie auf, um es weiter auszuführen. Sogar besser darin zu werden. Dann räumen wir Hindernisse aus dem Weg, um darin weiter zu kommen. Ob das nun ein spezifisches Ziel im Job oder im Sport ist. Oder ein (gedankliches/emotionales) Muster, das wir nicht mehr haben möchten. Oder ein Projekt, das wir entwickeln möchten.

Eine Sache scheint uns so wichtig, dass wir dies weiter verfolgen möchten – ein Herzenswunsch. Aus dieser Zielgerichtetheit entspringt dann die Selbstdisziplin, die uns nicht ganz so anstrengend erscheint. Die Selbstdisziplin, die uns die kleinen Ausreden – die uns kurzfristig Spass versprechen – als Ablenkung von unserem grossen Ziel enttarnt. Diese Selbstdisziplin bringt uns dazu, die Ablenkungen zur Seite zu schieben und weiterzumachen in der Verfolgung des grossen Zieles.

So gesehen, ist Disziplin kein Widerspruch zu Spass. Sondern: „das Beherrschen des eigenen Willens, der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen“. Das Ziel ist das dabei der grosse „Spass“ – und einfach wichtiger als die kleinen Ablenkungen.

Genau diese Selbstdisziplin ist es, die eine Aussage (sinngemäss) im Yoga so prägnant erwähnt: Egal wie dein Tag war, egal wie du dich fühlst: Du erscheinst auf der Matte. 

Diese Disziplin ist nicht nur im Yoga vorzufinden, sondern überall (Yoga ist einfach sehr populär heute). Ich als Kampfkünstlerin (praktiziere seit 25 Jahren Kung Fu) erfahre dieselbe Druchhaltefähigkeit, Selbstmotivation und Selbstregulierung auch in der Kampfkunst. Egal wie dein Tag war, egal wie du dich fühlst: Du erscheinst dein Training. Angepasst auf deine persönlichen Voraussetzungen trainierst du dann. Aber du trainierst. Weil dein Ziel wichtiger ist als die Ablenkung.

Und diese Selbstdisziplin, welche du durch das Kung Fu Training lernst, kannst du dann nach einiger Zeit auch in deinen Alltag integrieren. Das ist der Moment, wo du nicht Kung Fu trainierst, sondern Kung Fu lebst. Und dies ganz ohne chinesische Gewänder. ;)

18. Februar 2018

Yoga Teacher Training – Bali Love

Was für spannende, bereichernde und lehrreiche Wochen hinter mir liegen! Das Yoga Teacher Training hat begonnen – und gestartet haben wir mit einem Intensive Retreat im zauberhaften Bali. Der Vulkan hat gerade rechtzeitig Ruhe gegeben und auch erst nach der Abreise wieder Aktivitäten gezeigt.

12 wunderbare, charismatische und wissbegierige Menschen haben mich nach Bali begleitet. Wir haben viel praktiziert: Asanas, Mantras, Meditation. Und natürlich darf dabei die Theorie nicht fehlen. Nach der ersten Woche versuchten wir dann die ersten Schritte im Unterrichten. Lektionseinheiten und Lektionen planen, durchführen und danach besprechen. Wie trete ich auf, wie schnell spreche ich, worauf muss ich achten?

Und ich bin begeistert: Sie haben sich alle wahnsinnig entwickelt. Die ersten 100 Std. sind nun hinter uns gebracht – Halbzeit! Und ich bin ausnahmslos auf ALLE stolz! Was für tolle Lehrerinnen sie abgeben werden!

In diesem Sinne: Ich freue mich auf die weiteren 100 Stunden mit euch in Zürich!

21. DEZ. 2018

Yoga Teacher Training Sept. 2018-Juli 2019

Bald geht es nach Bali für das Yoga Teacher Training Kompakt.  Ich freue mich schon sehr aufs Unterrichten und auf die wissenshungrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Und schon bin ich weitere Ideen am Ausarbeiten:

Im Herbst startet das 200 Std. Teacher Training (Yoga Alliance zertifiziert) in Zürich Oerlikon.

Dieses Teacher Training findet gänzlich in der Schweiz statt. Ideal für Teilzeit-Angestellte/Selbständige, die am Freitag Nachmittag frei nehmen können. Die Lektionen finden jeweils ca. 1-2x im Monat am Freitag-Samstag Nachmittags (manchmal auch Sonntag) statt. Start: September 2018. Ende: Juli 2019.

Maximal 12 Teilnehmer/innen.

3. September 2017

Total entspannt

Das Yoga-Wellness-Weekend ist vorbei. Das Bio-Schlosshotel Wartegg hat uns wunderbar untergebracht und war uns ein aufmerksamer, zuvorkommender Gastgeber. Das Essen war wie immer wunderbar und der Raum, in dem wir Yoga praktizieren und meditieren konnten, war sehr hübsch und perfekt vorbereitet. Monika von XUMA.ch (Xundheits-Massage) hat allfällige Verspannungen gestern Nachmittag noch rausgeknetet – vielen Dank!Auch für mich war das Wochenende super entspannend, vor allem weil die Teilnehmerinnen extrem gut miteinander harmoniert haben. Auch für mich als Organisatorin fühlte es sich somit mehr an wie ein Wochenende mit Freundinnen. Dafür, liebe Frauen, herzlichen Dank! Und es macht richtig Lust, dies zu wiederholen.

27. Dezember 2017

 Yoga Teacher Training 200 hrs – Ausschreibung gestartet

In genau 1 Jahr ist es soweit: Dann heisst es „Bye-bye Switzerland, Hello Bali!“ Ende Januar 2018 startet die Yoga Ausbildung (200 Std., Yoga Alliance zertifiziert), mit einem Start Retreat von 2 Wochen in Bali. Danach geht die Yoga Ausbildung weiter in Zürich Oerlikon. Die ersten Anmeldungen für die Yogalehrer Ausbildung sind eingetroffen, yay! Ich limitiere die Plätze auf 12, damit wir schön „familiär“ bleiben. Die Zimmer sind schon reserviert und das schöne Wetter vorbestellt. Wer interessiert ist: Hier gibt’s mehr Infos: https://www.yoga2day.ch/yoga-teacher-training/

Mehr Beiträge findest du auf meinen persönlichen Blog