Die Qualität der Meditation - eine freie Interpretation

Ein Gastbeitrag von Meditation in Motion.

Meditation scheint, wenn man es nicht kennt, ziemlich abstrakt, kaum fassbar. Warum sollte jemand still sitzen und an nichts denken. An „nichts“ denken geht doch gar nicht, oder? Nur schon der Gedanke an NICHTS zu denken löst oft Widerstände in einem aus. Fühlt man sich doch oft dem Fluss der Gedanken hilflos ausgeliefert. Fühlt es sich doch so oft an, als wären die Gedanken kontant im Kopf - und man bringt sie einfach nicht zu verstummen. Wer noch nie meditiert hat, der kann sich einfach nicht vorstellen, wie erholsam diese Stille im Kopf sein kann. Wie ein 5-Jähriger noch nicht nachempfinden kann, was es bedeutet "verliebt" zu sein. Es ist nur ein theoretisches Konzept für den Jungen, welches noch nicht mit Erfahrung untermauert wurde. Dasselbe gilt für die Meditation. Für jene, die die Stille noch nicht erfahren haben, ist diese Ruhe in den Gedanken nur ein theoretisches Konstrukt: schwer fassbar, unlogisch scheinend. Bis es dann passiert.

 

Denn die Wahrheit ist: Wir arbeiten nicht zum "Ziel" hin. Das Ziel der Meditation ist nicht, an „nichts“ zu denken. Der Fokus der Meditation ist das Präsent-Sein im Hier und Jetzt. Das „Nicht-„Denken ist dann das Resultat des präsent bleibens, der Achtsamkeit.

 

Achtsam im hier und jetzt sein ohne zu werten = meditation

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Meditation: Präsent im Hier und Jetzt sein.

Die Aufgabe eines jeden Meditierenden ist, völlig bewusst zu sein und bleiben. Seines Körpers, seines Umfelds, seiner Gedanken. Ganz und gar bei sich zu bleiben. Dabei geben wir jedem Gedanken, jedem Gefühl, jeder Regung genau die gleiche Aufmerksamkeit. Nichts wird bewertet, kein Gedanke ist besser oder schlechter. Kein Gefühl wird als gut oder schlecht bewertet. Sondern alle werden einfach wahrgenommen und akzeptiert. Meditation ist pure Achtsamkeit und Akzeptanz dessen, was ist.

 

Das ist einfach, wenn dabei das Umfeld ruhig und der Geist entspannt ist (der Monkey Mind ruhig ist). Dieser einfache Einstieg ist aber nötig, um auch in einem unruhigen Umfeld, bei emotionaler Aufruhr bewusst zu bleiben. Eine regelmässige Meditations-Praxis ist daher kein stures Müssen. Sondern regelmässiges Üben in der Stille (im „einfachen“ Umfeld) ist die Hilfe, die Ruhe auch in aufregenden Zeiten zu bewahren.

 

Und wer regelmässig übt, bewusst bleibt und seine Gedanken beobachtet, stellt vielleicht eines Tages ganz nebenbei fest, dass sie beim Betrachten zu verschwinden beginnen. Und Stille kehrt ein. Das ist dann das „Nicht-„Denken – das Resultat.

 

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