Die Qualität der Meditation - eine freie Interpretation

Meditation scheint, wenn man es nicht kennt, ziemlich abstrakt, kaum fassbar. Warum sollte jemand still sitzen und an nichts denken. An „nichts“ denken geht doch gar nicht, oder?

 

Das Ziel der Meditation ist nicht, an „nichts“ zu denken. Das „Nicht-„Denken ist das Resultat. Die Aufgabe eines jeden Meditierenden ist, völlig bewusst zu sein und bleiben. Seines Körpers, seines Umfelds, seiner Gedanken. Ganz und gar bei sich zu bleiben. Das ist einfach, wenn dabei das Umfeld ruhig und der Geist entspannt ist.

 

Dieser einfache Einstieg ist aber nötig, um auch in einem unruhigen Umfeld, bei emotionaler Aufruhr bewusst zu bleiben. Eine regelmässige Meditations-Praxis ist daher kein stures Müssen. Sondern regelmässiges Üben in der Stille (im „einfachen“ Umfeld) ist die Hilfe, die Ruhe auch in aufregenden Zeiten zu bewahren.

 

Und wer regelmässig übt, bewusst bleibt und seine Gedanken beobachtet, stellt vielleicht eines Tages ganz nebenbei fest, dass sie beim Betrachten zu verschwinden beginnen. Und Stille kehrt ein. Das ist dann das „Nicht-„Denken – das Resultat.